Direkt zum Hauptbereich

Tarifrunde 2016

In diesem Jahr verhandeln die Gewerkschaft ver.di und die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes wieder über eine Lohnerhöhung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst.
Für kirchliche Angestellte wird das Ergebnis dieser Verhandlungen in der Regel übernommen. Eigene Tarifverhandlungen gibt es im kirchlichen Bereich nicht.
ver.di fordert in diesem Jahr eine Erhöhung der Gehälter um 6% / Jahr. Aktuell bieten die Arbeitgeber eine Erhöhung um 3% - aber auf zwei Jahre verteilt, also 1,5 %. Das ist eine grobe Geringschätzung der Arbeitsleistung von Menschen, die in Bereichen arbeiten, die für unsere Gesellschaft lebenswichtig sind.
Wir alle kennen die Rituale der Tarifrunden - am Ende einigt man sich auf eine Erhöhung, die irgendwo in der Mitte liegt.
Der kirchliche Dienst profitiert von den Verhandlungen der Gewerkschaft ver.di. Auch von den Streiks der Beschäftigten. 
Deswegen hat der Vorstand des VKK sich dafür entschieden, die Forderungen von ver.di zu unterstützen. 
Hier findet ihr weitere Infos zur aktuellen Tarifrunde:

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Papst fordert Kirchengemeinden dazu auf, sich der Gesellschaft zu öffnen

Tolles Video von Papst Franziskus! Ich bin immer wieder begeistert, wie er seine Gedanken in einfache Worte und Bilder verpackt. Ohne große Schnörkel.

Kirchengemeinden sollen mehr sein, als Büros, in denen Glauben nur verwaltet wird. Das Video zeigt am Anfang Menschen, die für andere Menschen sauberes Trinkwasser bringen. Dann "rollen die Bilder" zurück und man sieht, dass sie vorher in einer Kirche waren. Toll gemacht!

Christen sollen sich der Gesellschaft öffnen und an ihrem Leben teilnehmen - im privaten und auch im gesellschaftlichen Zusammenhang.

"Die Türen müssen offen sein, damit Jesus mit der Freude des Evangeliums ein- und ausgehen kann".

Wenig Worte - viel Inhalt - Viel Stoff zum Weiterdenken: gerade auch jetzt, drei Wochen vor der Bundestagswahl!



Das alternative Chorleitungsbuch
Tipps für erfolgreiches Chormanagement 
Motivation - Führung - Organisation

Viele ChorleiterInnen und Chorvorsitzende stimmen wahrscheinlich zu: es gibt im Alltag eines Chores Dinge, die über das Musikalische hinausgehen und mindestens genauso wichtig sind, wie die musikalische Arbeit selbst. Auch beim Diözesantag für Chorvorsitzende im August wurde über diese Fragen gesprochen. Es geht um die Organisation des Chores, um gute Öffentlichkeitsarbeit und manchmal sogar auch um gutes Konfliktmanagement. In der Ausbildung der Kirchenmusiker spielen solche Fragen in der Regel eher eine Nebenrollen. 

Von daher ist es sehr zu begrüßen, dass Prof. Reiner Schuhenn einen kleinen, sehr praxisnahen Ratgeber über erfolgreiches Chormanagement herausgegeben hat. 14 Autoren haben sich mit ihrem jeweiligen Fachgebiet eingebracht. 9 Kapitel geben einen übersichtlichen und verständlichen Überblick über so ziemlich alles, was im Themenfeld Chormanagement wichtig ist. Und es ist einer der großen Vorzüge des Buches, dass es mit seinen 168 Seiten nicht durch übermäßige Ausführlichkei…

"Sprachlosigkeit" in der Liturgie?

Die Wortwahl ist drastisch - über das Problem, das Erik Flügge anspricht, sollten wir aber nachdenken.

Erik Flügge: "Was mich an religiöser Sprache wirklich nervt, dass sie auch gänzlich belanglose Momente zwanghaft versucht mit Wichtigkeit aufzuladen. Das wirkt dann deplatziert und schlimmstenfalls peinlich."

In Gottesdiensten wird oft die Sprache kritisiert. Das betrifft sowohl alte Gebete und Lieder, aber auch viele Predigten. In der Tat scheinen die Texte, die wir oft unreflektiert verwenden, für viele Menschen eine Barriere zu sein.

Erik Flügge hat mit seinem Buch "Der Jargon der Betroffenheit: Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt" eine wichtige Diskussion angestoßen. Ich denke, es ist höchste Zeit, darüber nachzudenken, über was wir in unseren Gottesdiensten beten, singen und predigen und wie wir das tun. Sprache ist Kommunikation und es ist spannend, zu beobachten, was alles in unseren Gottesdiensten so alles "kommuniziert" wird. Wenn man richt…